Silbersee 2 100 Jahre 1959
Teil 8 / Die Tücken der Sandlöcher sind lebensgefährlich.
Damals, als das Wasser noch in den Seen blieb, stand das Wasser immer gleichmäßig hoch. Man konnte nicht sehen, wie es in der Tiefe aussah. Heute wird das Wasser ständig umgepumpt. Und besonders am Silbersee 2 kommen bei niedrigem Wasser die gefährlichen Untiefen zum Vorschein.
Die Tücken der Sandlöcher sind lebensgefährlich.Eine Gruppe von Spezialisten der Wasserwerke Gelsenkirchen führt an einigen Tagen im Jahre 1959 im Baggerteich bei Sythen mit einem Echolot Messungen durch. Mit dem Echolot kann man die vorhandene Wassertiefe messen und noch viele andere Dinge.Die hochkomplizierten Messgeräte registrieren die Ergebnisse automatisch.Die Aufzeichnungen machten deutlich, dass Baggerseen auf den Grund nicht flach sind. Sondern dort unten muss es wie in einem wild zerfurchten Felsgebirge aussehen. Es gab zu dieser Zeit, so wie wir heute, schon Wassertiefen zwischen 30 und 10 Metern.Diese ins Auge springenden Unterschiede sind eine Folge des Einsatzes von Saugbaggern. Die Messergebnisse zeigen mit aller Deutlichkeit die Gefahren für Badende in diesen Teichen auf. Die oft 10 Meter hohen spitzen Sandtürme können ständig umstürzen und dadurch Strudel hervorrufen, die auch den besten Schwimmer in eine lebensgefährliche Lage bringen können. Trotz eines ausgesprochenen Badeverbotes gibt es immer wieder Badegäste, die sich in den Teichen tummeln und die tückischen Gefahren in den Wind schlagen. So harmlos die blaue Wasseroberfläche scheint, so lebensbedrohlich ist das Wasser unter der Oberfläche. Das haben Messungen der Spezialisten unübersehbar ergeben.Artikelquelle: Dülmener Zeitung vom 25.08.1959,Anmerkung: Viele sind am Silbersee 2 auf solchen Gefahren gelandet. Der letzte 2001, auf der Westseite, bei den Eisenköpfen.
Die Tücken der Sandlöcher sind lebensgefährlich.Eine Gruppe von Spezialisten der Wasserwerke Gelsenkirchen führt an einigen Tagen im Jahre 1959 im Baggerteich bei Sythen mit einem Echolot Messungen durch. Mit dem Echolot kann man die vorhandene Wassertiefe messen und noch viele andere Dinge.Die hochkomplizierten Messgeräte registrieren die Ergebnisse automatisch.Die Aufzeichnungen machten deutlich, dass Baggerseen auf den Grund nicht flach sind. Sondern dort unten muss es wie in einem wild zerfurchten Felsgebirge aussehen. Es gab zu dieser Zeit, so wie wir heute, schon Wassertiefen zwischen 30 und 10 Metern.Diese ins Auge springenden Unterschiede sind eine Folge des Einsatzes von Saugbaggern. Die Messergebnisse zeigen mit aller Deutlichkeit die Gefahren für Badende in diesen Teichen auf. Die oft 10 Meter hohen spitzen Sandtürme können ständig umstürzen und dadurch Strudel hervorrufen, die auch den besten Schwimmer in eine lebensgefährliche Lage bringen können. Trotz eines ausgesprochenen Badeverbotes gibt es immer wieder Badegäste, die sich in den Teichen tummeln und die tückischen Gefahren in den Wind schlagen. So harmlos die blaue Wasseroberfläche scheint, so lebensbedrohlich ist das Wasser unter der Oberfläche. Das haben Messungen der Spezialisten unübersehbar ergeben.Artikelquelle: Dülmener Zeitung vom 25.08.1959,Anmerkung: Viele sind am Silbersee 2 auf solchen Gefahren gelandet. Der letzte 2001, auf der Westseite, bei den Eisenköpfen.
Foto: Sichtbare Untiefen am Silbersee 2, Westseite.