Silbersee 2 100 Jahre 1927 (2)
Teil 2 / Kaum war das Wasser im Silbersee 2 ca. zwei Meter hoch, kamen auch schon die ersten Badegäste.
Wie alle „Baggerlöcher“ nur von Werksangehörigen und einigen wenigen Sythenern und Hausdülmenern gebadet. Durch Mundpropaganda, an Schulen, in Vereinen und auch die Lkw-Fahrer ließen die Auswärtigen nicht lange auf sich warten.
Ein Zufallsentdecker schrieb später: „Ich war mit dem Fahrrad zwischen Sythen und Hausdülmen unterwegs, ich musste links in einen Waldweg rein. In der Ferne sah ich etwas Weißes glitzern.
Ich ging darauf zu, ich dachte im ersten Moment: „Träume ich oder was?“ Vor mir ein riesengroßer, weißer Sandstrand. Und in der Mitte ein kleiner blauer See. Ich glaubte damals, ich hätte das Paradies gefunden.
So schreiben viele, die zum ersten Mal den Silbersee 2 entdeckt haben.
In den nächsten zwei Jahren zählte man schon an heißen Sommerwochenenden über 200 Leute.
Man muss auch noch dabei sagen, dass alle Baggerlöcher hier fast gleich aussahen. Und alle hatten keine Umzäunung. Ober Hinweis Schilder das das Baden hier verboten ist. Diese kann erst viel später.
