Silbersee 2 100 Jahre 1927
Teil 1 / Vorwort: Seit über 100 Jahren ist der Halterner Quarzsand aus den Silberseen in der ganzen Welt begehrt.
Mit dem damaligen Namen Glassand fing 1886 alles an.
Geschichtliche Entwicklung: 1883 errichteten die Unternehmer Hilfenberg und Miesem aus Dülmen in der Potthofs rund der Werningsheide bei Hausdülmen aufgrund der dortigen Lehmvorkommen eine Dampfziegelei, die 60 Arbeiter beschäftigte.
Als der Lehmvorrat erschöpft war, begann man mit dem Abbau der darunter liegenden Quarzsande. Hiesige Unternehmer kaufen 180 Morgen bei Hausdülmen auf, um Glassand zu gewinnen. 1886: Erste Wagen mit Sand von der Mesem'schen Sandgrube gefördert und auf die Reise geschickt. 1891 musste auf große Nachfrage (die bis heute anhält) das Gebiet der Sandgewinnung in der Schamlo (Schamloer Heide/Silbersee 3) Mesem u. Hilgenberg ausgebaut werden.
Im Ostteil wurde um 1922 fast überall schon nach dem „weißen Gold“ gebuddelt.
1924 übernahm das Gebiet (Ostteil) die heutige Quarzwerke Haltern GmbH. Quarzwerke-Blog - 100 Jahre Standort Haltern - wie alles begann
1927 kann man auf die Idee kommen, im Geisheider Westteil Quarzsand zu fördern. Der Anfang dort macht die Firma „Heinrich Jung KG“. Die schon 1922 in Fohrmanns Heide (Ostteil) aktiv war. (1966 wurde dort der Sandabbau der Quarzwerke Haltern GmbH übernommen.)
Sie blieb dort nicht allein. 1950 kam ein weiterer Quarzsandgewinnungsbetrieb hinzu. Die „Westfälischen Sand- und Tonwerke Dr. Müller GmbH“ mit Sitz in Dorsten, die ihren Firmennamen 1956 in „Westdeutsche Quarzwerke Dr. Müller“ änderte (heute EUROQUARZ: Seit 1897 – Historie & internationale Entwicklung | EUROQUARZ). Sie fing gleich an, an vielen Stellen Quarzsand zu fördern (der Betrieb wurde 1983 von der „Quarzwerke Haltern GmbH“ übernommen).
Foto: 1926/1927 Luftbilder: http://www.luftbilder.geoportal.ruhr
Teil 1 / Vorwort: Seit über 100 Jahren ist der Halterner Quarzsand aus den Silberseen in der ganzen Welt begehrt.
Mit dem damaligen Namen Glassand fing 1886 alles an.
Geschichtliche Entwicklung: 1883 errichteten die Unternehmer Hilfenberg und Miesem aus Dülmen in der Potthofs rund der Werningsheide bei Hausdülmen aufgrund der dortigen Lehmvorkommen eine Dampfziegelei, die 60 Arbeiter beschäftigte.
Als der Lehmvorrat erschöpft war, begann man mit dem Abbau der darunter liegenden Quarzsande. Hiesige Unternehmer kaufen 180 Morgen bei Hausdülmen auf, um Glassand zu gewinnen. 1886: Erste Wagen mit Sand von der Mesem'schen Sandgrube gefördert und auf die Reise geschickt. 1891 musste auf große Nachfrage (die bis heute anhält) das Gebiet der Sandgewinnung in der Schamlo (Schamloer Heide/Silbersee 3) Mesem u. Hilgenberg ausgebaut werden.
Im Ostteil wurde um 1922 fast überall schon nach dem „weißen Gold“ gebuddelt.
1924 übernahm das Gebiet (Ostteil) die heutige Quarzwerke Haltern GmbH. Quarzwerke-Blog - 100 Jahre Standort Haltern - wie alles begann
1927 kann man auf die Idee kommen, im Geisheider Westteil Quarzsand zu fördern. Der Anfang dort macht die Firma „Heinrich Jung KG“. Die schon 1922 in Fohrmanns Heide (Ostteil) aktiv war. (1966 wurde dort der Sandabbau der Quarzwerke Haltern GmbH übernommen.)
Sie blieb dort nicht allein. 1950 kam ein weiterer Quarzsandgewinnungsbetrieb hinzu. Die „Westfälischen Sand- und Tonwerke Dr. Müller GmbH“ mit Sitz in Dorsten, die ihren Firmennamen 1956 in „Westdeutsche Quarzwerke Dr. Müller“ änderte (heute EUROQUARZ: Seit 1897 – Historie & internationale Entwicklung | EUROQUARZ). Sie fing gleich an, an vielen Stellen Quarzsand zu fördern (der Betrieb wurde 1983 von der „Quarzwerke Haltern GmbH“ übernommen).
Foto: 1926/1927 Luftbilder: http://www.luftbilder.geoportal.ruhr
Mit dem damaligen Namen Glassand fing 1886 alles an.
Geschichtliche Entwicklung: 1883 errichteten die Unternehmer Hilfenberg und Miesem aus Dülmen in der Potthofs rund der Werningsheide bei Hausdülmen aufgrund der dortigen Lehmvorkommen eine Dampfziegelei, die 60 Arbeiter beschäftigte.
Als der Lehmvorrat erschöpft war, begann man mit dem Abbau der darunter liegenden Quarzsande. Hiesige Unternehmer kaufen 180 Morgen bei Hausdülmen auf, um Glassand zu gewinnen. 1886: Erste Wagen mit Sand von der Mesem'schen Sandgrube gefördert und auf die Reise geschickt. 1891 musste auf große Nachfrage (die bis heute anhält) das Gebiet der Sandgewinnung in der Schamlo (Schamloer Heide/Silbersee 3) Mesem u. Hilgenberg ausgebaut werden.
Im Ostteil wurde um 1922 fast überall schon nach dem „weißen Gold“ gebuddelt.
1924 übernahm das Gebiet (Ostteil) die heutige Quarzwerke Haltern GmbH. Quarzwerke-Blog - 100 Jahre Standort Haltern - wie alles begann
1927 kann man auf die Idee kommen, im Geisheider Westteil Quarzsand zu fördern. Der Anfang dort macht die Firma „Heinrich Jung KG“. Die schon 1922 in Fohrmanns Heide (Ostteil) aktiv war. (1966 wurde dort der Sandabbau der Quarzwerke Haltern GmbH übernommen.)
Sie blieb dort nicht allein. 1950 kam ein weiterer Quarzsandgewinnungsbetrieb hinzu. Die „Westfälischen Sand- und Tonwerke Dr. Müller GmbH“ mit Sitz in Dorsten, die ihren Firmennamen 1956 in „Westdeutsche Quarzwerke Dr. Müller“ änderte (heute EUROQUARZ: Seit 1897 – Historie & internationale Entwicklung | EUROQUARZ). Sie fing gleich an, an vielen Stellen Quarzsand zu fördern (der Betrieb wurde 1983 von der „Quarzwerke Haltern GmbH“ übernommen).
Foto: 1926/1927 Luftbilder: http://www.luftbilder.geoportal.ruhr
